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Gespräch mit Botschafterin Muriel Penevyre (Leiter OSZE-Task Force EDA) und Botschafter Christoph Späti (Sonderbeauftragter des OSZE-Vorsitzes für den Südkaukasus)
Französische Kirche Bern, Predigergasse 3, 3011 Bern, 18:15 – ca. 20:00 Uhr, mit anschliessendem Apéro
Online-ExpertInnengespräch (via Zoom) mit Meret Baumann (Neue Zürcher Zeitung) und Boris Kálnoky (Mathias-Corvinus-Collegium), 19:00 – 20:15 Uhr.
Frühere Veranstaltungen
Gespräch mit Cliff Hammer (Leiter Büro Schweizer Beitrag in Polen), Thomas Stauffer (Leiter Büro Schweizer Beitrag in Bulgarien), Dessislava Tchakarova (Chargée d’Affaires, Botschaft der Republik Bulgarien in Bern) sowie Daniel Birchmeier (Stv. Ressortleiter, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO).
Einführung: Debora Kern, Chefin EU-Mitgliedstaaten, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
Mitgliederversammlung und Vortrag von Dr. Krzysztof Olszewski, I. Botschaftssekretär, Botschaft der Republik Polen in Bern.
Gespräch mit dem russisch-schweizerischen Schriftsteller Michail Schischkin und dem ehemaligen Schweizer Diplomaten Günther Baechler.
Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump Anfang 2025 hat sich in Bezug auf den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitsarchitektur in Europa eine neue Dynamik entwickelt – mit vielen Fragezeichen. Die verschiedenen Akteure haben unterschiedliche Vorstellungen von Frieden, respektive einer nachhaltigen Beilegung des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland einerseits und zwischen Russland und Europa sowie den USA andererseits. Im Gespräch mit dem russisch-schweizerischen Schriftsteller Mikhail Schischkin sprachen wir über die verschiedenen Perspektiven in Richtung Frieden. Gleichzeitig warfen wir einen näheren Blick auf Russland, die russische Gesellschaft und Kultur sowie das Verhältnis zwischen Russen und Ukrainern. Die Gesprächspartner erläuterten, wie sie die Veränderungen seit Kriegsbeginn und deren Auswirkungen vor allem auf die russische Gesellschaft sehen.

Online-Expertengespräch mit Volker Pabst (NZZ-Korrespondent).
Seit Monaten protestieren in verschiedenen serbischen Städten Hunderttausende gegen die Korruption im Land und die Regierung in Belgrad. Auslöser war der Einsturz des Vordachs des Bahnhofsgebäudes von Novi Sad, der den Tod von 15 Personen zur Folge hatte. Dafür verantwortlich gemacht werden Baumängel aufgrund von Korruption und Misswirtschaft. Präsident Alexander Vučić hält sich bisher im Amt, er hat aber im Zuge der Proteste unter anderem den Premierminister entlassen. Mit NZZ-Korrespondent Volker Pabst vertieften wir verschiedene Fragen zu den Protesten, den Protestierenden, der Reaktion der Regierung und diskutierten mögliche Szenarien für die nähere Zukunft Serbiens im geopolitischen Spannungsfeld der Region und Europas.
Online-Expertengespräch mit Vasily Astrov, Russland-Experte am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw)
Wir beschäftigten uns im Rahmen dieses Anlasses mit den Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine für die russische Wirtschaft. Trotz Sanktionen weist Russland ein robustes Wirtschaftswachstum auf. Nicht nur der Rüstungssektor wächst, auch andere Industrien zeigen sich stark. Der Handel mit dem Westen ist zwar eingebrochen, in anderen Weltregionen ist er aber gestiegen. Vor diesem Hintergrund stellen sich zahlreiche Fragen: Wie ist die wirtschaftliche Situation Russlands tatsächlich einzuschätzen? Welche Sanktionen sind in Kraft und weshalb wirken sie höchstens beschränkt? Welche Rolle spielt die Rüstungsindustrie für die russische Wirtschaft? Wie hat sich der Aussenhandel Russlands seit Kriegsbeginn entwickelt? Kann Asien den weitgehenden Wegfall des russischen Handels mit dem Westen kompensieren? Welche Auswirkungen hat der Krieg für den russischen Arbeitsmarkt? Inwiefern ist eine Abwanderung von jüngeren Fachkräften zu beobachten und welche Auswirkungen hat sie?
Mitgliederversammlung und Vortrag von Daniel Ursprung (Historisches Seminar, Universität Zürich): Rumänien und die EU: Krisen, Umbrüche, Dynamiken.
Die ehemalige Sowjetrepublik hatte seit ihrer Unabhängigkeit einen schmalen Grat zwischen Russland und dem Westen zu gehen. Viele Zeichen, insbesondere aber die russische Besetzung eines Teils des Georgiens, liessen darauf deuten, dass die Zukunft des Landes näher am Westen oder sogar in der EU liegen dürfte. Seit dem Krieg Russlands in der Ukraine sind die Beziehungen zwischen den Regierungen in Tiflis und Moskau aber zur Überraschung Vieler stabiler geworden. Diese Politik stiess bei einem Teil der georgischen Bevölkerung auf spürbaren Widerstand und äusserte sich im vergangenen Jahr in teilweise massiven Protesten.

Die Berner Autorin Annemarie Morgenegg stellte ihr Buch „Für dich öffne ich meine Schublade – Menschen aus Ex-Jugoslawien erzählen“ vor.
Teil des Abends war nebst Lesungen und Musik auch ein Gespräch mit der Autorin und zwei Personen aus dem Buch.
Der Ukraine-Krieg dauert nun bereits knapp eineinhalb Jahre an. Während dieser Zeit wurde immer wieder von unterschiedlichsten Akteuren die Möglichkeit von Verhandlungen ins Spiel gebracht. Beinahe ausnahmslos scheiterten solche Ambitionen aufgrund fehlender Verhandlungsgrundlagen zwischen den Konfliktparteien. Gleichwohl konnten Vermittlungen im Kleinen und für spezifische Aspekte Lösungen hervorbringen, so beispielsweise mit dem durch die Türkei vermittelten (und mittlerweile wieder ausgesetzten) Getreidedeal.
An der Veranstaltung sprachen wir mit unseren Experten im Kontext des Ukraine-Krieges über theoretische Ansätze im Verhandlungs- und Mediationsbereich und hörten von praktischen Beispielen über die Vermittlung in Konflikten. Welche Faktoren spielen für die Mediation eine Rolle? Woran erkennt man, dass die Zeit reif ist für Verhandlungen? Wer kann vermitteln? Welche informellen Kanäle gibt es? Welche Rolle können unterschiedliche staatliche und nichtstaatliche Akteure spielen?
The war in Ukraine has reignited the debate on the meaning and purpose of state neutrality. We would like to bring together experts, opinion leaders and representatives of states and organizations in order to discuss the development and transformation of neutrality in Europe. Focusing particularly on neutrality in Switzerland and Moldova, we would like to reconstruct the transformation of the concept of neutrality, provide a platform for exchange and explore new models of neutrality.
June 27 (18:00 – 21:00) Panel Discussion „Neutrality in Europe in the 21st century; June 28 (09:30 – 15:00) Expert Sessions and Workshops „Neutrality in Europe – one term, different models“; „Swiss neutrality in the context of time“; „Moldova’s neutrality model“.
Erster Teil: 16:45 bis 18:00 Uhr
Führung der Ausstellung „Born in Ukraine“ (siehe Kunstmuseum Basel – Born in Ukraine – Kunstmuseum Basel) im Kunstmuseum Basel.
Zweiter Teil: 18:30 bis ca. 20:30 Uhr
Offizielle Mitgliederversammlung (ca. eine Stunde) mit anschliessendem Apéro in der Elisabethenkriche Basel.
Die Türkei ist ein interessanter Player im Ukraine-Krieg. Bereits in einer frühen Phase des Krieges bot sie sich als Vermittlerin an. Sie ist NATO-Mitglied, stimmt aber nicht in die Rhetorik vieler NATO-Staaten mit ein und blockiert auch immer noch den NATO-Betritt von Schweden. Beim Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland, welches die Ausfuhr von Lebensmitteln aus der Schwarzmeerregion regelt, spielt die Türkei eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund, aber auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im Mai stellen sich zur Rolle der Türkei im Ukraine-Krieg zahlreiche Fragen: Kann Sie weiterhin eine vermittelnde Rolle spielen, nur punktuell, wie beim Getreideabkommen, oder auch im Rahmen eines grösseren Friedensprozesses? Welches sind die Interessen der Türkei an einer Beilegung des Konflikts, wo profitiert sie allenfalls von der aktuellen Konfrontation zwischen Ost und West und wie positioniert sie sich? Inwiefern hängt die Positionierung der Türkei von Präsident Recep Tayyip Erdogan und damit auch vom Ausgang der Präsidentschaftswahl ab?
Mit Attila Dabis sprachen wir über eine nicht oft im Fokus stehende, aber umstrittene Frage rund um den Konflikt in der Ukraine: der Umgang Kiews mit den ethnischen und sprachlichen Minderheiten im Land. Russland hat seinen Einmarsch Ende Februar 2022 unter anderem damit begründet, dass die russische und russischsprachige Bevölkerung in der Ukraine diskriminiert würde. In der Ukraine leben auch andere Minderheiten wie die Ungarn oder Rumänen in Transkarpatien, einer äusserst multiethnischen Region. Wie erleben diese Minderheiten den Krieg, wie geht Kiew mit diesen Minderheiten um und welche Position nehmen die Mutterländer dieser Minderheiten in der Ukraine im Krieg ein?

Mit Oliver Jens Schmitt diskutierten wir über die aktuellen Spannungen zwischen dem Kosovo und Serbien. Schmitt ist Professor für Geschichte Südosteuropas an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Faschismus in Osteuropa, Gesellschaft und Politik im spätosmanischen Reich oder soziokulturelle Entwicklungen im albanischen Balkan.

NMS Bern (Waisenhausplatz 29, 3011 Bern). Am Anlass sprachen wir zum einen über eine mögliche Lösung des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland, zum andern aber auch über die zukünftige Sicherheitsarchitektur in Europa. Was sind die zentralen Eckpunkte einer Sicherheitsstruktur, die Bestand hat? Was für Bereiche müssen hierbei berücksichtigt werden (z.B. Militär, Politik, Energiewirtschaft)? Welches sind die zentralen Akteure? Welchen Beitrag leisten die kleineren respektive grösseren Staaten und Player? Gibt es Spoiler, welche eine funktionierende europäische Sicherheitsarchitektur verhindern oder stören könnten? Moderiert wurde die Diskussion von NZZ-Journalist Dr. Andreas Ernst.

Im Online-Expertengespräch mit Gaetan Vannay diskutierten wir über den Informationskrieg im Kontext des Ukraine-Kriegs. Vannay ist Journalist und Spezialist für strategische Kommunikation mit Schwerpunkt internationale Sicherheit. Er arbeitete als Korrespondent in Russland und im Vereinigten Königreich, leitete dann die Auslandsredaktion von RTS und war für verschiedene internationale Medien als Kriegsreporter im Einsatz.

Generationenhaus Bern (Bahnhofplatz 2, 3011 Bern) – Mitgliederversammlung (17:00-18:15 Uhr), gefolgt von einem Referat (18:30-20:00 Uhr) von und Gespräch mit Prof. Dr. Laurent Goetschel zur Friedensförderung im Kontext des Ukraine-Kriegs.
Französische Kirche Bern (Predigergasse 3) – Gespräch und Diskussion mit Bruno Russi (ehem. Verteidigungsattaché Schweizer Botschaft in Moskau) und Toni Frisch (ehem. Koordinator der Arbeitsgruppe Humanitäre Fragen der OSZE in der Ostukraine).
Hotel Kreuz Bern (Zeughausgasse 39, 3011 Bern). Nach einem Rück- und Ausblick von Daniel Birchmeier (Staatssekretariat für Wirtschaft SECO), diskutierten unsere Gäste über die Umsetzung der Programme, die Bedeutung der Kohäsionsbeiträge für die Beziehungen der Schweiz zu den Empfängerländern, die Bedeutung für die Schweizer Europapolitik sowie die Bedeutung der Kohäsionsbeiträge für die Empfängerländer.

Im Expertengespräch mit Benno Zogg und Galina Nurtasinowa diskutierten wir über die aktuelle Situation in Kasachstan. Benno Zogg forscht am Center for Security Studies der ETH Zürich zu Sicherheitspolitik mit Fokus Osteuropa, Russland und Zentralasien. Galina Nurtasinowa ist geschäftsführendes Vorstandmitglied der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft.

Im Expertengespräch mit Ivo Mijnssen diskutierten wir über die aktuelle Situation an der polnisch-belarusischen Grenze und den Umgang der EU-Staaten mit der Migration. Ivo Mijnssen ist Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung in Wien und schreibt über Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei. Mitte November war er mehrere Tage an der polnisch-belarusischen Grenze, um über die angespannte Situation zu berichten.

Im ExpertInnengespräch mit Beate Eschment diskutierten wir über die Auswirkungen des Machtwechsels in Afghanistan auf die zentralasiatischen Staaten. Wie verhalten sich die ehemaligen Sowjetrepubliken und Nachbarländer wie Usbekistan und Tadschikistan gegenüber der neuen Regierung in Kabul? Welche Rolle spielen in diesem Verhältnis die Tadschiken und Usbeken in Afghanistan? Welche Rolle spielen diese Länder im regionalen Dreikampf zwischen USA, Russland und China? Beate Eschment ist Zentralasienexpertin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin. Sie beschäftigt sich in Ihrer Forschung insbesondere mit politischen Fragen in und zwischen den zentralasiatischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

17:00-21:00 Uhr – Französische Kirche Bern (Predigergasse 3, Saal Nicolas Manuel)
Mitgliederversammlung (17:00-18:30 Uhr), gefolgt von einem Referat (18:45-20:00 Uhr) von Prof. Dr. Ulrich Schmid: „Die grossen politischen Projekte Russlands im In- und Ausland“. Schmid ist Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen.

Im Online-ExpertInnengespräch mit Benno Zogg und Luzia Tschirky diskutierten wir über die aktuelle Situation in Belarus und die Rolle der Schweiz. Benno Zogg forscht am Center for Security Studies der ETH Zürich zu Sicherheitspolitik mit Fokus Osteuropa, Russland und Zentralasien. Er hat als Experte für Belarus die Entwicklungen seit der gefälschten Präsidentenwahl und den anschliessenden Massendemonstrationen letzten Sommer eng verfolgt. Luzia Tschirky berichtet seit 2019 als SRF-Korrespondentin in Moskau über Russland und die postsowjetischen Staaten, darunter Belarus.

19:00-20:15 Uhr (Zoom) – Im Expertengespräch mit Botschafter Thomas Greminger diskutieren wir über die aktuelle Situation in der Ukraine und die Rolle der OSZE im Konflikt. Botschafter Greminger war von 2017 bis 2020 OSZE-Generalsekretär. Während des OSZE-Vorsitzes der Schweiz im Jahr 2014 leitete er den Ständigen Rat der OSZE und war massgeblich daran beteiligt, die Beobachtermission für die Ukraine zu errichten. Ab 1. Mai 2021 ist er Direktor des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik (GCSP). An der Diskussion nimmt auch Dietrich Dreyer teil, er ist Programmbeauftragter bei der DEZA und leitet unter anderem die Schweizer humanitären Konvois mit Hilfsgütern in die Ostukraine; er war wiederholt vor Ort.

19:00-20:00 (Zoom) – Im Expertengespräch ordnet Günther Bächler, ehemaliger Schweizer Botschafter und Sondergesandter des OSZE-Vorsitzes für den Südkaukasus die jüngsten Entwicklungen im Konflikt um Bergkarabach ein.

Im Rahmen des polnischen Vorsitzes der Visegrád-Gruppe lädt die Polnische Botschaft in Bern zu einem Online-Live-Klavierkonzert mit Musik aus den vier Visegrád-Staaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn ein. Das Konzert und die Grussworte des stellvertretenden polnischen Aussenministers können ab 17 Uhr über folgenden Link geschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=4WwEWH6E2ac&feature=youtu.be
Berner Generationenhaus, Bern, 17:00 – 21:00 Uhr
Mitgliederversammlung, gefolgt von thematischem Teil zu den aktuellen Entwicklungen in Weissrussland – Gesprächsrunde per Video-Schaltung mit Betroffenen und BeobachterInnen.
Berner Generationenhaus, Bern
Schmiedstube, Bern
Hotel Bern, Bern
Referent: Prof. Dr. Albert Stahel
Referent: Prof. Dr. Albert Stahel
Referenten: Max Schmid, Prof. Dr. Gerhard Simon, Marcus Bensmann, Roman Berger


